Herkulesaufgabe

Der Künstlerische Nachlass von Michel Meynaud war bei seinem Ableben vollkommen ungeordnet. Georg Witteler unternimmt die Herkules-Aufgabe das Notenmaterial zu sichten, zu sortieren und zu katalogisieren. Damit die Noten für die interessierte Öffentlichkeit zugänglich wird, scannt er alle Noten ein und veröffentlicht dann die erfassten Werkgruppen auf dieser Hompage. Philpp Quiering hat dafür großartige Vorarbeit geleistet. Ihm Rahmen der Vorbereitung eines Radioportraits über Michel für den SWR2, hat er über 70 KG Notenmaterial gesichtet und erfasst.

Georg Witteler beim sortieren des Notenmaterials. Foto: Stefan Emondts

Aktuell wartet noch eine ganze Platte mit Kartons darauf warten gesichtet zu werden. Da die Familie für die erste Auswahl eine grobe Vorsichtung vorgenommen hatte, ist damit zu rechen, dass es sich bei den nun zu prüfenden 168 KG Material vor allem um Dubletten oder unvollendete Skizzen handelt. Dennoch bleibt die Hoffnung, dass sich fehlende Noten darunter finden. Besonders schmerzlich vermissen wir noch das 2. Klavierkonzert, welches Michel Meynaud mit der kanadischen Pianistin Michelle Roy und den Nürnberger Sinfonikern für die Schallplatte aufgenommen hatte.